The Life and Opinions of Tristram Shandy, Gentleman IV

Ein-& Auslassungen zur Geschichte. Von der Warte der Literatur.

Es folgt ein längerer Aufsatz in 3-4 Teilen, den ich im Großen und Ganzen bereits vor mehreren Jahren verfasst habe. Das Thema ist mir ein wenig über den Kopf gewachsen, und man wird es dem Text anmerken. Dem Leser sei überlassen, ob er das als Homage an das hier unter anderem für den Tristram Shandy behandelte sprachliche Eindenken in das chaotischer lesen möchte, oder als unmittelbaren Ausdruck chaotischer Denkens. Immerhin, ich halte vieles in diesem Aufsatz entwickelte weiterhin für beachtenswert, darum wird er nun hier veröffentlicht…

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VIII

Der in den frühbürgerlichen Romanversuchen nachgewiesene kritische Rationalismus, der Versuch einer adäquaten Reflexion auf die Welt und die Stellung des Reflektierenden in der Welt geht aber im etablierten System nicht einfach unter, wie der Blick auf Dickens und Austen nahe legte. Er existiert vielmehr als abgespaltenes weiter, als subjektzentrierte Vernunftkritik, insbesondere in Werken der englischen Romantik.

Im unsicheren Schwanken zwischen dem Allmachtsstreben des Byron’schen Satans und der Selbstzerstörung shelleyscher Machart hallt wieder, was von Sternes Erzähler vorgefühlt wurde. Suchte allerdings Sternes Subjekt noch nach seinem Platz in der Geschichte, wurde das romantische von der als ihm äußerlich erfahrenen Entwicklung überrollt:

There was in him a vital scorn of all:

As if the worst had fall’n which could befall,

He stood a stranger in this breathing world,

An erring spirit from another hurled”1

Dabei ist der „Byronic Hero“ durchaus Republikaner – siehe Byrons Engagement in Griechenland

THE dead have been awakened–shall I sleep?

The World’s at war with tyrants–shall I crouch?

The harvest’s ripe–and shall I pause to reap?

I slumber not; the thorn is in my Couch;

Each day a trumpet soundeth in mine ear,

Its echo in my heart.—–“2

Shelley:

I hated thee, fallen Tyrant! I did groan

To think that a most unambitious slave,

Like thou, should dance and revel on the grave

Of Liberty3.

Der „Byronic Hero“ bekämpft die vorbürgerlichen Traditionen und die in die bürgerliche Gesellschaft integrierten Moralvorstellungen im Nahmen eines Ideals, dass er nicht fassen kann, hat die Geschichte die Realität des Ideals doch längst „zur Kenntlichkeit entstellt“. Die objektiv in der Warenform angelegten Werte von universeller Freiheit, Gleichheit und dem Streben nach Glück gegen deren notwendig schlechte Verwirklichung verfechtend wendet es sich zwanghaft den Momenten des Nichtidentischen zu, die im ausgeformten Kapitalismus als Abweichung keinen Platz haben, oder vielmehr, die die Aufmerksamkeit des verallgemeinernden Blicks nicht verdienen: Sexualität & Gewalt; Traum & Tod, und nicht zuletzt dem Objekt vorgeblich um seiner Selbst willen:

How wonderful is Death,

Death and his brother Sleep!

One pale as yonder wan and horned moon,

With lips of lurid blue,

The other glowing like the vital morn,

When throned on ocean’s wave

It breathes over the world:

Yet both so passing strange and wonderful!“4

Sowohl die romantische Hinwendung zur unverfälschten Natur als auch die Glorifizierung des Dunklen und Bösen sind dann einerseits als regressive Abwendung von der Gesellschaft, andererseits progressiv als Betonung von Spontanitaet und Körperlichkeit zu verstehen. Dem falschen Vorrang des Objektes der Warengesellschaft wird der reale Vorrang substituiert, reproduziert wird ein Kampf des Menschen mit der Natur wie er die frühbürgerliche Phase der Entdeckung kennzeichnete, Ehrfurcht wird öfter als nicht dem Scheitern vor der Natur, anstelle der Beherrschung der Natur entgegengebracht, die Romantik ist damit auch bürgerliches schlechtes Gewissen:

Like a cloud that travels on,

Steamed up from Cairo’s swamps of pestilence,

Even so, my countrymen! have we gone forth

And borne to distant tribes slavery and pangs,

And, deadlier far, our vices, whose deep taint

With slow perdition murders the whole man,

His body and his soul!“5

Eine ironische Brechung eben dieser Thematik durch Byron möchte ich dem Leser nicht vorenthalten, just for the fun of it:

If, in the month of dark December,

Leander, who was nightly wont

(What maid will not the tale remember?)

To cross thy stream, broad Hellespont!

If, when the wintry tempest roared,

He sped to Hero, nothing loth,

And thus of old thy current poured,

Fair Venus! how I pity both!

For me, degenerate modern wretch,

Though in the genial month of May,

My dripping limbs I faintly stretch,

And think I’ve done a feat to-day.

But since he crossed the rapid tide,

According to the doubtful story,

To woo – and – Lord knows what beside,

And swam for Love, as I for Glory;

‚Twere hard to say fared the best:

Sad mortals! thus the Gods still plague you!

He lost his labour, I my jest:

For he was drowned, and I’ve the ague.

In der individualistisch – unbestimmt bleibenden Negation des Bestehenden werden allerdings nicht nur die der Gesellschaft entgegen gesetzten Kategorien des Natürlichen und des allgemein Menschlichen enthistorisiert und essentialisiert, sondern darin angelegt auch das Bestehende. Die Welt wird zum ewigen, undynamischen Subjekt-Objekt Dualismus, Versöhnung wird erpresst durch das Ausklammern der Menschengemachtheit der Welt – folglich auch des romantischen Leides.

Ein Sinnspruch Samuel Tyler Coleridges verdeutlicht das:

How exquisitely the individual Mind

(And the progressive powers perhaps no less

Of the whole species) to the external World

Is fitted:–and how exquisitely, too,

Theme this but little heard of among Men,

The external World is fitted to the Mind.

Vielfach reproduziert romantische Dichtung dann notwendig jene Denkfiguren der bürgerlichen Wissenschaft die eigentlich konterkariert werden sollen. Gefühle, Naturereignisse, Gegenstände werden aufgezählt und mit Qualitäten belegt, die sich zu einem System verdichten, wie es Marianne in Sense and Sensibility als Referenzrahmen des richtigen Fühlens dient (hier Coleridge):

„For I was reared

In the great city, pent ‚mid cloisters dim,

And saw nought lovely but the sky and stars.

But thou, my babe! shalt wander like a breeze

By lakes and sandy shores, beneath the crags

Of ancient mountain, and beneath the clouds,

Which image in their bulk both lakes and shores

And mountain crags“

So bleibt Coleridge dann in Frost at Midnight an der Oberfläche, Tiefe behauptend.

Aller Gehalt wird vom Dichter, der selbst Konventionen bedient, an den Gegenstand herangetragen. Eine Bedeutung stiftenden Synthese wird erreicht durch das romantische System, als dessen Exekutor das losgelöste, der Gesellschaft abgewandte, Subjekt ausgemacht wird.

Identifizierte sich dieses synthetisierende Subjekt mit der Macht, hätte es durchaus das Potential im „natürlichen“ (völkischen) Souverän „die bürgerliche Gesellschaft auf ihren Begriff [zu] bringen“6, wie es Manfred Dahlmann für Nietzsches Lebensphilosophie formuliert, und wie es in ihrer Synthese aus Natürlichkeitswahn und Totenkult die Nachlassverwalter der einst republikanisch gesinnten deutschen Frühromantik, die Heidelberger Romantiker, in ihren Aufrufen zum Krieg gegen Napoleon umzusetzen begannen, zum Beispiel Achim von Arnim:

Ich stör die Vögel in dem Wald

Mit meinen Klagen auf;

Sie fallen aus dem Neste bald,

Ich heb‘ sie nimmer auf.

Doch wie mit zweien Flügel strebt

Ein Kriegesheer herbei,

Mein Herz wird still, mein Ohr sich hebt,

Die Welt wird wieder neu.

Was singet ihr von Jugendbraus!

Wie euch ein Schloß erscheint,

Ihr dringet in kein Hochzeithaus,

Ihr dringet in den Feind.7

Die Kriegsgedichte Arnims, Novalis und Anderer allerdings werfen ein schlechtes Licht auf den antisozialen Impetus der Byrons, Shelleys & Coleridges. Nur wo der in der behaupteten Abwendung vom Gesellschaftlichen, vom Oberflächlichen, vom Einheitlichen stets negativ bewahrte radikale Individualismus die Option wahrnahm (und wahrnehmen konnte), sich mit der als gleichsam natürlich verkehrten Idee des Volkes als Gegenidentifikation gegen ein äußerliches Allgemeines zu verbünden (mithin historisch in Deutschland, und zeitgenössisch im Gefolge verschiedener nationalistisch – ethnifizierter postkolonialer Literaturgeschichtsschreibungen), fällt in der Negation der Negation der antigesellschaftliche Individualismus noch seiner letzten Konsequenz, dem erzwungenen Aufgehen im Naturzusammenhang, zum Opfer.

Im Imperialistischen Großbritannien dagegen war zwar die romantische Verklärung des Natürlichen und des Übersinnlichen in esoterischen Pamphleten und schlechten Gothic Novels als sich selbsthassende Ausformung bürgerlichen Denkens auch immer gesellschaftlich wirkmächtig, ein Individualismus, der es ernst meinte hatte aber gerade in Opposition zur schlechten Vergesellschaftung nie eine andere Chance, als sich der eigenen Gesellschaftlichen Bedingtheit bewusst zu werden8. In der negierenden Reflexion des bestehenden bei gleichzeitiger utopischer Projektion etwa beim Anarchisten Percy Byshe Shelley in den Auftakt- und Schlusszeilen des Prometeus Unbound:

Monarch of Gods and Daemons, and all Spirits

But One, who throng those bright and rolling worlds

Which Thou and I alone of living things

Behold with sleepless eyes! regard this Earth

Made multitudinous with thy slaves, whom thou

Requitest for knee-worship, prayer, and praise,

And toil, and hecatombs of broken hearts,

With fear and self-contempt and barren hope.

Whilst me, who am thy foe, eyeless in hate,

Hast thou made reign and triumph, to thy scorn,

O’er mine own misery and thy vain revenge“.9

(…)

To suffer woes which Hope thinks infinite;

To forgive wrongs darker than death or night;

To defy Power, which seems omnipotent;

To love, and bear; to hope till Hope creates

From its own wreck the thing it contemplates;

Neither to change, nor falter, nor repent;

This, like thy glory, Titan, is to be

Good, great and joyous, beautiful and free;

This is alone Life, Joy, Empire, and Victory!“10

Oder im metaphorischen Ringen mit der Ich-geborenen sozialen Monstrosität bei Mary Shelley:

In a fit of enthusiastic madness I created a rational creature and was bound towards him to assure, as far as was in my power, his happiness and well-being. This was my duty, but there was another still paramount to that. My duties towards the beings of my own species had greater claims to my attention because they included a greater proportion of happiness or misery. Urged by this view, I refused, and I did right in refusing, to create a companion for the first creature. He showed unparalleled malignity and selfishness in evil; he destroyed my friends; he devoted to destruction beings who possessed exquisite sensations, happiness, and wisdom; nor do I know where this thirst for vengeance may end. Miserable himself that he may render no other wretched, he ought to die. The task of his destruction was mine, but I have failed. When actuated by selfish and vicious motives, I asked you to undertake my unfinished work, and I renew this request now, when I am only induced by reason and virtue“11

IX

In Mary Shelleys Frankenstein scheint die angedeutete Fähigkeit zur profunden Durchsicht der Verhältnisse besonders stark auf, ohne in den Formen quasi-wissenschaftlicher Gesellschaftskritik verdinglicht zu werden. Die tragische Gestalt des Byronic Hero wird aus der selbstgewählten antisozialen und überhistorischen Isoliertheit herauslöst und Frankenstein hebt sich sowohl von der klassisch romantischen, als auch von der realistischen Romantradition ab, um die von beiden Traditionen dem Bürgertum als gleichsam äußerlich imaginierte Barbarei als deren inhärente Krisenhaftigkeit zu denunzieren: In einer dem Gegenstand angemessenen Unklarheit dienen eine teils domestizierte Naturmetaphorik und die Vermenschlichung des Übersinnlichen der Versinnbildlichung des Abgrunds, den das bürgerliche Streben immer wieder schaufelt.

Mit der Reintegration der idealisierten inneren und äußeren Natur ins gesellschaftliche wird auch der romantische Eskapismus, der der Gesellschaft immer nur scheinbar entfliehen konnte, dieser dialektisch wieder einverleibt. Noch eindrucksvoller und konsequenter als in Frankenstein gelingt Shelley dies in The Last Man:

I was in the service of a farmer; and with crook in hand, my dog at my side, I shepherded a numerous flock on the near uplands. I cannot say much in praise of such a life; and its pains far exceeded its pleasures. There was freedom in it, a companionship with nature, and a reckless loneliness; but these, romantic as they were, did not accord with the love of action and desire of human sympathy (…)I was rough as the elements, and unlearned as the animals I tended. I often compared myself to them, and finding that my chief superiority consisted in power, I soon persuaded myself that it was in power only that I was inferior to the chiefest potentates of the earth.

In der Folge wären unter anderem die Bronte Schwestern, insbesondere Anne, oder auch Henry Millers „Turn of the Screw“ herauszuheben, Autoren die sukzessive die diffuse gesellschaftliche Bedingtheit des Schwarzromantischen Abgründigen und des Dickensschen Unausgesprochenen in eine immer materiellere Perspektive überführten. Dass sich insbesondere SchriftstellerInnen ob eines klaren Blickes für den inherente Dialektik von Zivilisation und Barbarei hervortaten12, mag aus der gesellschaftlichen Position heraus verständlich sein: Erkauft durch die direkte Unterstellung unter die personelle Herrschaft ihrer Väter oder Ehemänner (mögen diese sich nun als Despoten oder Förderer inszeniert haben) standen viele Autorinnen des Viktorianischen Zeitalters in einer gewissen Distanz zur über den Wert vermittelten Seite der bürgerlichen Sphäre, und waren darin wieder Laurence Sterne näher, als die meisten männlichen Autoren der viktorianischen Gesellschaft.

Wir wollen hier unterbrechen.

X

Es es steht nun an gegen die Einordnung von Tristram Shandy als postmodern die stilistischen und inhaltlichen Zersplitterung der bürgerlichen Literatur zur Jahrhundertwende als Symptom der großen Krise des Kapitalismus zu analysieren. Diese Periode, normalerweise subsumiert unter dem Begriff der literarischen Moderne, würde bezogen auf die Totalität der Vergesellschaftung unterm Kapital als Periode überhaupt erst begreiflich werden, dürfte sich doch abgesehen vom im Text vermittelt ausgedrückten Krisenbewusstsein schwer sonst ein Gemeinsames finden, dass etwa Tumb-Tumb-Zung von Marinetti und die Duineser Elegien von Rainer Maria Rilke vergleichbar macht. Der entwertete Wert, die Negation des bürgerlich revolutionären Freiheitsstrebens, welches selbst schon die Negation einer befreiten Gesellschaft enthielt, ist der gemeinsame Bezugspunkt „moderner“ Literatur, und sonst nichts. Gerade in den großen bürgerlichen Romanen dieser Zeit – im Zauberberg, im Mann ohne Eigenschaften, oder im Ulysses -, oder auch in einem Gedicht wie The Wasteland, in Texten die im Gegensatz zu den Avantgardistischen Produktionen das Projekt Aufklärung nicht einfach ad-acta legten, sondern dessen prekäres Überleben zu retten versuchten, gibt es kein sicheres Außen mehr, wie es der expandierende Imperialismus und die fortschreitende Industrialisierung den Protagonisten der großen Romane des 19. Jahrhunderts, noch versprachen. Im Zauberberg ist es die zeitlose Welt der Innerlichkeit, der Krankheit, die noch einen Moment fortdauert da draußen schon die Granaten zersplittern, im Mann ohne Eigenschaften ist es die versuchte Synthese von Wissenschaftlichkeit und Mysthizismus, die jeweils noch der Tendenz nach ermöglichen ein Subjekt zu konstituieren, im Ulysses zuletzt treibt durch die verwaltete Welt mit Leopold Bloom ein konvertierter Jude durch Dublin, versucht sich verzweifelt anzupassen, und gleichzeitig sich eine Welt vorzustellen, in der Anpassung nicht mehr nötig wäre.

Als Androgyner König im Kirke-Kapitel ist Bloom noch immer nicht fähig, etwas besseres sich zu denken als ein im Suff verzerrtes Dublin, das doch nur Dublin ist und Leopold, in sein Dublin zurückgeworfen bleibt nur die Rückkehr in die Arme seiner Frau, die ihm am nächsten Tag nicht sicherer sein wird als an diesem. Und die Revolution, wie Stephen Dedalus bereits im Potrait of the Artist erkannte, wird umschlagen höchstens in nationalen Taumel, in die negative Aufhebung der negierten Befreiung, gleichsam die Vernichtung jedes „Außen“ in sich tragend.

Wenden wir uns zum Abschluss noch mal dem Tristram Shandy zu:

I chuse … to call these the amours of my uncle Toby with Mrs. Wadman, rather than the amours of Mrs. Wadman with my uncle Toby.

This is not a distinction without a difference.

It is not like the affair of an old hat cock’d—and a cock’d old hat, about which your reverences have so often been at odds with one another—but there is a difference here in the nature of things—

And let me tell you, gentry, a wide one too“

Dieses Elaborat Tristram Shandys, das wie aufgezeigt durchaus als Charakterisierung der Sternschen Attitüde zu seinem Werk zu begreifen wäre, offenbarte – wie ebenfalls bereits angemerkt – die tiefe Verflechtung von Erfahren, Beschreiben, und Denken auf der Höhe der Zeit. Aus heutiger Perspektive handelte es sich dagegen wohl eine Wortklauberei, um „postmoderne Spielerei“ – Wer möchte heute noch unterscheiden zwischen einem statisch in der Dingwelt vorhandenen Gegenstand bei dem es tatsächlich wenig entscheidend ist welche Akkzidenz nun zu erst angeführt wird um zu einer adäquaten Beschreibung des Gegenstandes zu kommen, und einem dynamischen „sozialen Gegenstand“ – die Wortwahl sei mir verziehen“, wie „the amours of my uncle toby with Mrs. Waldmann“, bei dessen Beschreibung es durchaus auf die korrekte Wahl und Anordnung der Worte ankommen könnte. Wer möchte heute ein zwischen menschliches Verhältnis noch daraufhin untersuchen, wer sich wie zudem verhält, und wer möchte das sprachlich nachvollziehen?

Es macht keinen Unterschied mehr, wer Subjekt, wer Objekt eines Satzes ist … „Er hat die Firma verlassen“ – „Ich wurde entlassen“ QED.

2 JOURNAL IN CEPHALONIA. In: First published, Letters, 1901, vi, 238. http://www.questia.com/PM.qst?a=o&d=59598059

5 Samuel Typer Colerdidge: Fears in Solitude. vgl. http://en.wikipedia.org/wiki/Fears_in_Solitude

8 Fehlte es doch schon am Notwendigen des regressiven Antiindividualismus, dem die Vermittlung aufhebenden Volk der Wahl. Neben den kolonialen Subjekten, denen die Aufklärung erst noch eingebläut werden musste, gab es da noch verschiedene Kelten und ein paar tote Pikten. Mit freier Liebe und Schöngeisterei hätten die aber auch nichts anfangen können.

9 Shelley, Percy Byshe: Prometeus Unbound. In: The Selected Poetry and Prose of Shelley. Ed. Bruce Woodcock. Wordsworth Poetry Library: Hertfordshire 1994. S. 229

10 ibid. S. 308

11 Shelley, Mary: Frankenstein. Penguin Classics: London 1985. S. 219f.

12 Was die Kritik durch die Besonderung der emotionalen, weiblichen Perspektive allerdings sogleich biologisiert und damit entwertet

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