Hörempfehlung: The Dead (James Joyce)

Allen, die heute noch auf eine unterkühlten Familienfeier müssen und denen es bereits schaudert, sei eine Aufnahme von The Dead (James Joyce) auf Librivox nahegelegt (s.u.). Kälter, verhängnisvoller – und doch mit einem Vorschein von Hoffnung – geht es kaum. Noch größtenteils traditionell, im Stil des Realismus erzählend, zeigt Joyce in The Dead zum ersten Mal mit voller Kraft welch vielschichtige Charaktere er zeichnen kann und wie eng er diese in einer komplexen Handlung zu verweben vermag:

„The story centres on Gabriel Conroy on the night of the Morkan sisters‘ annual dance and dinner in the first week of January 1904, perhaps the Feast of the Epiphany (January 6). Typical of the stories in Dubliners, „The Dead“ develops toward a moment of painful self-awareness; Joyce described this as an epiphany. The narrative generally concentrates on Gabriel’s insecurities, his social awkwardness, and the defensive way he copes with his discomfort. The story culminates at the point when Gabriel discovers that, through years of marriage, there was much he never knew of his wife’s past.“ (Wiki)

Tadhg Hynes liest The Dead auf Librivox, und auch allen, die heute alleine sind und eben diese unterkühlte Familienfeier oder etwas adäquates vermissen möchte ich das Zuhören wärmstens anempfehlen.

The Dead I

The Dead II

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